Tierhomöopathie

Photo by Pixabay on Pexels.com

Grundlage der (veterinär-) homöopathischen Therapie ist die sogenannte „Simile-Regel“ – auch das Ähnlichkeitsprinzip genannt. Der therapeutische Leitsatz dazu lautet: „Similia similibus curentur“ (Ähnliches kann mit Ähnlichem geheilt werden.). Er bedeutet in der Praxis, dass Arzneimittel, die bei der Anwendung am gesunden Tier bestimmte Symptome hervorrufen, beim erkrankten Tier eingesetzt werden, das an genau diesen Symptomen leidet. Hierdurch werden die Selbstheilungskräfte des Organismus stimuliert und aktiviert.

Im Rahmen der Anamnese erhebe ich durch Beobachtung, Untersuchung und ausführliche Befragung möglichst ein Gesamtbild aller Symptome deines Tieres, ordne diese in der Nacharbeit nach bestimmten Gesichtspunkten und gewichte die einzelnen Symptome. Besonders wichtig sind dabei auffällige, besondere und charakteristische Symptome, die (vermutete) Ursache bzw. der (vermutete) Auslöser der Symptome und die Faktoren, die die Symptome verbessern oder verschlechtern. Dies sind die Grundlagen, auf der ich das für dein Tier in dessen momentaner Situation individuell passende homöopathische Mittel auswähle. Wichtig ist mir dabei auch das Gemüt deines Tieres, seine individuellen Befindlichkeiten, seine Vorlieben und Abneigungen sowie seine Konstitution.

%d Bloggern gefällt das: